Auf der Seite www.dr-ulrike-ritter.de stelle ich, StudiDoc, Inhaberin des Studierstübchens, Ihnen meine politischen Rahmenvorstellungen dar.
Am 24.1.26 können Sie im evangelischen Gemeindehaus in Mering an der Veranstaltung "Bavaria frühstückt" teilnehmen.
Die KandidatINNEN der Gemeinderatswahl am 8.3.26 stellen sich den Meringer Wählerinnen und Wählern vor.
Ich kandidiere für die SPD auf der Liste 5 der SPD und Parteifreien auf Platz 8.
Mein besonderes Engagement gilt Fragen der Mobilität innerorts und zwischen den Nachbargemeinden, aber auch dem Leben und Arbeiten von Frauen in Mering.
Die Politik hat erkannt, dass insbesondere ältere Frauen, häufiger alleinstehend und finanziell nicht annähernd so gut situiert wie ihre männliche Altersgruppe, besondere Aufmerksamkeit und genaues Hinschauen erfordern - sei es Mobilität, Digitalisierung, die finanzielle Lage, die Pflegesituation, das soziale und kulturelle Umfeld.
Als Sozialdemokratin möchte ich die Bedeutung von sozialen Rechten bewusst machen und den Sozialstaat fördern. Die SPD hat im Laufe ihrer langen Geschichte kontinuierlich dazu beigetragen, dass Menschen immer weniger im mittelalterlichen Stil von Gunst, Bauchgefühl und Gutdünken abhängen, und sich stattdessen auf rechte und deren praktische Verankerung und reelle Umsetzbarkeit verlassen können.
Das naturnahe Wohnen in Mering, umgeben von Grün, wenn auch landwirtschaftlich genutzt, aber doch sehr nah an hervorragenden Ausflugsregionen, ist ein herausragender Standortfaktor, zumal wir auch durch die Bahn eine starke Anbindung an München und Augsburg haben.
Grüne Flächen und Regionen nachhaltig zu sichern und zukunftsweisende Lebensformen nicht zu verbauen, im wörtlichen Sinne, muss ein Anliegen mit hoher Priorität sein. Wir brauchen deshalb auch effiziente und nachhaltig konzipierte Gewerbestrukturen - die Flächenversieglung durch Autohandel und Lagerhallen bringt vielleicht mitunter schnelles Geld in die Gemeindekasse, aber keine Arbeitsplätze - definitiv ein 'no go'
Die Politik in Mering ist sich annähernd einig, dass mehr Unternehmen von außen nach Mering kommen müssen und wir eigentlich nach produzierendem Gewerbe suchen. Hier würde ich auf jeden Fall verhindern wollen, dass wieder in einem aus persönlicher Sympathie und Kumpelwirtschaft nicht nachhaltige Unternehmen wie pharmazeutisch-biotechnologische Landwirtschaften und Labore sich ansiedeln, die erstens die bekannten Probleme der Massentierhaltung zurückbringen und zweitens wegen des ständig positiv voranschreitenden EU-Tierschutzrechtes, der wichtigen Einschränkungen der Gentechnologie und vor allem der technischen Entwicklungen innerhalb ihres eigenen Bereiches keine langfristige Zukunft haben. Technifizierbare Bioprodukte werden bereits archiviert für die bereits breitflächig patentierte technische Reproduktion,
Die Landwirtschaft wird massiv subventioniert, damit sie qualitativ und ethisch besser wird und trotzdem ihren Bestand erhalten kann, nicht für Milliardengewinne der Pharmaindustrie.
Viele Landwirte sehen diese Strukturen zum Glück selber kritisch - in diesem Bereich sollte Priorität haben, dass Produktivität groß genug, aber trotzdem möglichst schonend für Natur und Tiere und qualititav hochwertig für die Verbraucher:innen wird oder bleibt.
Mering liegt in einer Verkehrsachse zwischen Augsburg und München, aber auch durch die B2, die B300 und die A99 in guter Nähe zu wichtigen Städten im bayerischen Norden.
Wir eignen uns insofern durchaus für Unternehmen in aktuellen Förderkonzepten wie z.B. Maschinenbau oder Material-Engineering wie die Reutlinger Manz AG, die 2025 von Tesla übernommen wurde oder die erfolgreiche SGL Carbon in Meitingen. Manz /Tesla beschäftigt in Reutlingen 300 Mitarbeiter:innen, SGL Carbon an ihren 29 Standorten jeweils ca 150 Mitarbeiter:innen. Die Meitinger Firma für die Herstellung von Carbon- und Glasfaserprodukten bildet auch hervorragend aus. Unternehmen im Bereich der Batteriezellförderung werden massiv gefördert - die ersten Bausteine werden häufig in Start-Up-Projekten an den Augsburger oder Münchner Universitäten gelegt - nicht nur dort müssten Satellitenstädtchen wie Mering sichtbar und ansprechbar werden.
Gleichzeitig hat Mering bereits eine Geschichte in der Entwicklung von effizienten, innovativen Stromversorgungskonzepten.
Wenn solche Projekte scheitern, hat wieder der regionale Eigensinn über die Innovation gesiegt, gegebenenfalls, weil europäisch standardisierte, fachlich durchdachte Konzepte vor Ort nicht nachvollziehbar schienen, wirtschaftliche Vor- und Nachteile nicht realistisch abgewogen wurden und letztlich Überforderungsängste siegten.
Andererseits stellen und verbauen wir mit der Gleichgültigkeit gegenüber Innovation auch Zukunftschancen der nachfolgenden Generationen - Arbeitsplätze in zukunftsorientierten Branchen bieten auch Ausbildungsmöglichkeiten im dualen System Arbeit/Studium, möglich durch die Nähe zu den Universitäten in Augsburg und München, wobei dort auch ständige Supervision in Bezug auf die anzustrebende berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen erforderlich ist - obwohl die Zahl der Studentinnen in MINT-Berufen steigt, können sie sich in den mit festen Arbeitsplätzen kombinierten Studienplatzangeboten nur zu 10% etablieren.
Starke Wirtschaft bedeutet also nicht, dass man möglichst schnell irgendetwas irgendwo unterbringt, das Umsatz- und Gewerbesteuer bringt, sondern ist erstmal die aktive Suche nach optimalen Unternehmen unter optimalen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen.
Immerhin - es ist kein fertiger Plan, der dann doch nicht realisierbar ist im politischen Alltag, sondern eine Strategie, die einen höheren Informatizitätsgrad und mehr Initiative in das politische Handeln bringt.
Mh ei vielen Gelegenheiten im Kommunalwahlkampf bis zum 8.3.26
Termine unter dr-ulrike-ritter.de/termine.htm